Trainingsvideos FC Hertha Rheidt 1916
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Übergang Z2

Verlagerung über das Großfeld

Ziel — Die volle Feldbreite nutzen. Ein kompakter Gegner verschiebt ballorientiert und gibt dabei zwangsläufig die ballferne Seite auf — genau dort entsteht der Raum, den diese Form ausspielen lehrt.

Einsatz: Woche 10, Dienstag (Großfeld). Nur hier möglich: Die Verlagerung braucht echte Feldbreite und ist auf dem Halbfeld nicht trainierbar.

Feld
volle Feldbreite, zwei Drittel Länge
Material
16 Hütchen, 4 Stangen, 8 Bälle, 4 Minitore, Leibchen
Spieler
12–16 plus Torhüter
Dauer
35 Min
   ▭                                          ▭
   │  KORRIDOR    │  ZENTRUM   │  KORRIDOR    │
   │    links     │            │    rechts    │
   ▭                                          ▭
      15 m            35 m          15 m

Ablauf

Phase 1 (10 Min) — Verlagerungspflicht. 9 gegen 6. Die ballbesitzende Mannschaft muss nach maximal vier Pässen im selben Korridor verlagern. Punkt für jede kontrollierte Verlagerung.

Phase 2 (12 Min) — mit Torabschluss. Wie Phase 1, aber abgeschlossen wird auf die Minitore am Ende des jeweiligen Korridors. Ein Tor zählt nur, wenn davor mindestens einmal verlagert wurde.

Phase 3 (13 Min) — freies Spiel mit Bonuswertung. 9 gegen 7 auf zwei Tore. Tor nach vorheriger Verlagerung zählt doppelt. Die Mannschaft soll selbst erkennen, wann sich die Verlagerung lohnt — nämlich dann, wenn der Gegner geschlossen auf einer Seite steht.

Coachingpunkte

Anpassung

Belastung

Hoch. Die volle Feldbreite bedeutet lange Wege für alle, besonders für die Außenverteidiger. Passt zu Woche 10, in der der Athletikschwerpunkt auf Partnerkraft liegt und nicht auf Ausdauer.