Übergang Z1
Positionsspiel in der 4-3-3-Grundform
Ziel — Positionstreue unter Ballbesitz. Jeder Spieler lernt, welchen Raum er im 4-3-3 besetzt und wann er ihn verlassen darf. Ohne diese Ordnung wird jeder Aufbau zum Zufallsprodukt.
Einsatz: Woche 4, Dienstag (Großfeld).
- Feld
- 60 × 45 m, in 12 Zonen unterteilt
- Material
- 20 Hütchen (Zonenmarkierung), 8 Bälle, 4 Minitore, Leibchen
- Spieler
- 12–16
- Dauer
- 35 Min
┌────┬────┬────┬────┐
│ LA │ A8 │ A8 │ RA │ obere Reihe
├────┼────┼────┼────┤
│ LV │ IV │ S6 │ RV │ untere Reihe
└────┴────┴────┴────┘
Zonen je 15 × 22 m
Ablauf
Phase 1 (10 Min) — strenge Zonenbindung. 8 gegen 4. Jeder Spieler der ballbesitzenden Mannschaft darf seine Zone nicht verlassen. Der Ball muss durch Passen bewegt werden. Fühlt sich künstlich an, ist aber der schnellste Weg, Abstände zu lernen.
Phase 2 (12 Min) — Zonenwechsel erlaubt, aber mit Ausgleich. Ein Spieler darf seine Zone verlassen, wenn ein anderer sie besetzt. Kein Zonenwechsel ohne Ausgleich. Trainiert das Rotieren, das im echten Spiel ständig passiert.
Phase 3 (13 Min) — 8 gegen 6 auf vier Minitore. Freies Spiel, aber nach Ballgewinn muss die Mannschaft binnen 10 Sekunden wieder eine besetzte Grundordnung herstellen — sichtbar an mindestens einem Spieler pro Zone. Stopp und Kontrolle alle 3 Minuten.
Coachingpunkte
- Breite zuerst. Die beiden äußeren Zonen müssen immer besetzt sein, sonst schiebt der Gegner alles zur Mitte zu.
- Nie zwei Spieler in derselben Zone. Wenn doch, weicht der später Gekommene aus.
- Die Zone ist die Ausgangsposition, nicht die Fessel — aber wer sie verlässt, muss wissen, wer sie übernimmt.
Anpassung
- Unter 10 Feldspieler: 6 Zonen statt 12 (2 × 3), 6 gegen 3 auf 45 × 35 m.
- Über 16 Feldspieler: 8 gegen 6 plus zwei neutrale Anspieler außen, die immer mit der ballbesitzenden Mannschaft spielen.
Belastung
Mittel. Phase 1 ist ausdrücklich ruhig, Phase 3 lebhaft. In Woche 4 liegt der Athletikschwerpunkt auf der GA-Spielform, diese Form ist die kognitive Ergänzung.